Schulter­prothese

Schulterprothese | OP mittels Virtual Reality

Science-Fiction längst überholt: Futuristische OP-Technik mittels Virtual Reality

Das Herz-Jesu Krankenhaus war das erste Krankenhaus in Österreich (und eines von fünf weltweit), das eine VR-Brille zur Visualisierung der 3D-Planung und Computertomographie (CT)-Bilder als Hologramm einsetzte und damit eine höhere Passgenauigkeit beim künstlichen Schultergelenksersatz bietet.

Durch die Anwendung der neuen Methode und Technologie werden die 3D-Planung und die CT-Bilder im Operationssaal als Hologramm visualisiert, und der Blick des Operateurs durch die VR-Brille wird zusätzlich live auf einen Computer übertragen. Das Operations-Team kann jedem einzelnen Planungs-Schritt während der Operation folgen und den gesamten Ablauf perfektionieren.

Der Operateur kann im sterilen Setting mittels Gesten-Steuerung in der Planung navigieren. Das Arbeiten mit der Brille stellt eine neue Dimension für den Operateur und das Team im Operationssaal dar.

Virtuelle Realität im Operationssaal

In der Schulter-Endoprothetik hat sich die Verwendung einer Simulationssoftware bereits in vielen Krankenhäusern durchgesetzt. Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper und hat relativ wenig Halt durch Knochen. Deshalb ist eine exakte Positionierung des Kunstgelenks für den Erhalt und die Wiederherstellung der optimalen Beweglichkeit entscheidend.

Bei einer computergestützten Planung der Operation werden Computertomographie-Bilder von der Schulter in eine spezielle 3D-Software übertragen. Dies ermöglicht die Simulation einer perfekt positionierten Prothese.

Der 3D-Ausdruck einer 3D-Schablone (Guide/Führungshilfe) ermöglicht bei der Operation ein exaktes Umsetzen einer optimalen und individuellen Planung. Die Virtual Reality (VR)-Brille stellt nun eine technologische Weiterentwicklung der 3D-Schablone (Guide/Führungshilfe) dar.

Arbeiten mit der VR-Brille im OP will gelernt sein

Diese innovativen technologischen Entwicklungen bringen weitreichende Veränderungen in Bezug auf Sicherheit, Genauigkeit und Abläufe mit sich. Dreidimensionale Vorstellungskraft und Erfahrung in virtuellen Räumen sind als Zusatzqualifikation auch in der Medizin gefragter denn je, aber auch laufende Fortbildungen an der VR-Brille werden ein wichtiger Bestandteil in der Ausbildung eines Orthopäden sein.

Auf Grund der hohen Fallzahl an Schulterprothesen, die an der Abteilung durchgeführt werden, wurde das Herz-Jesu Krankenhaus als eines von 5 Krankenhäusern weltweit ausgewählt, um nun in die Weiterentwicklung dieser Technik mit eingebunden zu werden.

Oberärztin Dr. Nina Pühringer ist maßgeblicher Teil des Teams, das die Anwendung der VR-Brille perfektioniert.

Im folgenden Video sehen Sie diese Technik im Einsatz und erfahren mehr über die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten.

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Erfahren Sie mehr über die Operationstechnik mittels VR-Brille in meinen Presseberichten

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