Symptome
Massive, teils unerträg­liche Schmerzen ins­besondere in der Nacht. Häufig kommt es zu einem phasen­haften Verlauf, bei dem Patienten immer wieder beschwerde­arm bis sogar beschwerde­frei sind, dann aller­dings wieder von schmerz­haften Inter­vallen gequält werden.

Betroffene sind meist zwischen 30 und 50 Jahre alt. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Ursache ist noch ungeklärt. 

Im Alltag macht sich die Kalk­schulter wie folgt bemerkbar
Haare föhnen, Wäsche aufhängen oder den Pullover über den Kopf ziehen – für Betroffene mit einer schmerz­haften Kalk­schulter kann

der Alltag zur Qual werden. Viele Patienten berichten von massiven Schmerzen. Diese sind in der Nacht oft sogar noch stärker spürbar und verhindern so einen erholsamen Schlaf.

Auslöser
Kalkeinlagerung im Bereich der Rotatoren-Manschette, meist im Bereich der Supra­spinatus­sehne. Die genaue Ursache von Ver­kalkungen ist noch nicht bekannt.

Konservative Therapie
Es gibt verschiedenste Therapie­ansätze in der konserva­tiven Behandlung. Im Akut-Stadium hilft neben einer medika­mentösen Therapie mit Ent­zündungs­hemmern meist eine Infilt­ration des Schulter­gelenks.

Operative Therapie
Bei immer wieder­kehrenden Schmerz­attacken empfehle ich die arthro­skopische (Schlüssel­loch-Chirurgie) Kalk­depot­entfernung.

Nach der Operation
Für eine kurze Zeit erhalten die meisten Patienten eine Schulter­bandage, damit sich die Schulter nach der Operation „beruhigt“. Anschließend darf der Patient – soweit es der Wund­schmerz zulässt – Arm und Schulter nach der Kalk­depot­entfernung frei und aktiv bewegen.

Physiotherapie wird empfohlen. Gerne empfehle ich die erfahrene Physio­therapeutin Elisabeth Schiechl, Standorte in Wien und Perchtoldsdorf: + 43 676 733 35 55.

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